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DER FILM

„1813 – Gott mit uns“

Ein Trickfilm von Schwarwel
Eine Leipziger Produktion von Glücklicher Montag 2013

Gefördert durch: SLM Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien
In Zusammenarbeit mit: MDR – Mitteldeutscher Rundfunk, Stadt Leipzig/Dezernat Kultur, Steuerungsgruppe „Leipzig 1813 – 1913 – 2013. Eine europäische Geschichte!“, Förderverein Völkerschlacht-Denkmal e. V., Verband Jahrfeier Völkerschlacht b. Leipzig 1813 e. V. und LTM – Leipzig Tourismus und Marketing GmbH

TV-Premiere am 17.10.2013 im MDR Fernsehen

Leinwand-Premiere am 18.10.2013 im Rahmen der „Gedenkwoche“ des Völkerschlacht-Jubiläums auf der Veranstaltung „Politische Begegnung im Herzen Europas“ vor dem Völkerschlachtdenkmal

Weitere Aufführungen am 19.10.2013 im Rahmen der “Gedenkwoche” des Völkerschlacht-Jubiläums auf der Veranstaltung „Fest der Menschen“ vor dem Völkerschlachtdenkmal

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„Ist der auch nicht anders, wie ein gewöhnlicher Mensch!
Nun wird er auch alle Menschenrechte mit Füßen treten,
nur seinem Ehrgeize frönen;
er wird sich nun höher, wie alle Anderen stellen,
ein Tyrann werden!“
– Ludwig van Beethoven über Napoleon Bonaparte
(laut Ferdinand Rieß)

Synopsis

Vom 16. bis 19. Oktober 1813 fand bei Leipzig die Entscheidungsschlacht der Befreiungskriege gegen die napoleonische Fremdherrschaft statt, die später als „Völkerschlacht“ in die Geschichte einging und in der Napoleon die entscheidende Niederlage erlitt, die ihn zwang, sich aus Deutschland zurückzuziehen.

In dieser bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts größten Schlacht der Weltgeschichte kämpften die verbündeten Truppen von Österreich, Preußen, dem Russischen Kaiserreich und Schweden gegen die Armeen des selbsternannten Kaisers Napoleon Bonaparte.

Da, wo damals die heftigsten Kämpfe stattfanden, weihte man 1913 das Völkerschlachtdenkmal ein – eines der größten Denkmäler in Europa.

Von den rund 600.000 in die Schlacht geführten Soldaten aus über einem Dutzend Völkern wurden etwa 92.000 getötet oder verwundet. Viele weitere Opfer unter der Leipziger Zivilbevölkerung forderte eine der Schlacht folgende Typhus-Epidemie, die auf Grund der entsetzlichen hygienischen Bedingungen in den Lazaretten, den Gefangenenlagern und in der Stadt ausbrach.

„1813 – Gott mit uns“ handelt von diesen Opfern.

Aus allen beteiligten Nationen lernen wir namenlos gebliebene Soldaten kennen und wir erleben, woran sie denken und wovon sie träumen, bevor sie von ihren Befehlshabern in die Schlacht geschickt werden, um zu töten und zu siegen. Und um zu sterben.

„1813 – Gott mit uns“ handelt dabei allegorisch vom Krieg, von seiner Zerstörung, dem Leid der Opfer und deren Anverwandten.

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In der Bildsprache orientiert sich „1813 – Gott mit uns“ an Animes wie „Jin-Roh“ (1999) von Hiroyuki Okiura, dem Zeichentrickfilm „Lord of the Rings“ (1978) von Ralph Bakshi und den Graphic Novels (NICHT der Verfilmungen!!!) von Frank Miller („300“, „Sin City“), Mike Mignola („Hellboy“) und Schwarwels eigenem Erzähl-Zyklus „Seelenfresser“ – einprägsame Motive, starke Charaktere, dunkle Töne und satte Farben mit expressionistischem Einschlag, jedoch immer mit dem Fokus auf die Emotionen der Handlungsträger.

Klassischer Zeichentrickfilm mit 2D-Vollanimation in 3D-generierten Räumen, expressionistische Stilmittel und intensive Farbführung, produziert in HD in Stereo mit Sound-FX

Musik: Ludwig van Beethoven „3. Sinfonie in Es-Dur, op. 55 („Eroica“), 3. Satz: Scherzo (Allegro vivace)

Ohne Dialoge

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Das Filmprojekt

„1813 – Gott mit uns“ ist ein Zeichentrick-Kurzfilm-Projekt, das sich anlässlich der 200. Jährung der Völkerschlacht bei Leipzig im Oktober 2013 mit dieser bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts größten und verlustreichsten Schlacht und deren Folgen für Europa, die Machtverhältnisse in Europa und der Welt und vor allem mit den Menschen, die in diesen Konflikt verwickelt waren und wurden, auseinandersetzt.

Im Zentrum des Films steht der 18. Oktober 1813, der Tag, an dem der selbsternannte französische Kaiser Napoleon Bonaparte die Entscheidungsschlacht um die Befreiungs- bzw. Freiheitskriege in Europa als für sich und für seine Besatzungsmacht Frankreich verloren erkennen musste, nachdem er zwei Tage zuvor in einer Fehleinschätzung der Lage bereits die Siegesglocken in Leipzig läuten ließ.

Allegorisch werden verschiedene Einzelschicksale dieses Tages zu einem Erzählteppich verwoben, der sich zu den Klängen des 3. Satzes von Beethovens 3. Sinfonie, der „Eroica“, als metaphorisches Panorama über Krieg und Leiden vor dem Betrachter entfaltet.

Ludwig van Beethoven widmete die 3. Sinfonie (1803/1804) zunächst dem für seinen scheinbaren Kampf um die Durchsetzung der Ideale der Französische Revolution – „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ – kämpfenden französischen Herrscher Napoleon, zog diese Widmung jedoch 1806 wütend zurück, als Napoleon sich selbst zum Kaiser krönte und somit in Beethovens Augen die bisherigen Erfolge einer weiteren tyrannischen Machtsucht opferte.

Wir verfolgen die Schicksale eines Seyfertshainer Pfarrers, einer französischen Marketenderin, eines russischen Kosaken, eines österreichischen Kanoniers, des Totengräbers der Johannisgemeinde, eines preußischen Chirurgen, eines französischen Veteranen des Russlandfeldzuges, einer Leipziger Witwe und deren vier Kindern, eines italienischen Offiziers … Nicht zuletzt erleben wir auch die kriegführenden Staatsoberhäupter und ihre Generäle, die einer Schlacht beiwohnen, die eine halbe Milliarde Soldaten und Abertausende Menschen aus der Zivilbevölkerung in Mitleidenschaft zieht.

„1813 – Gott mit uns“ des gebürtigen Leipziger Trickfilmmachers und Art Directors Schwarwel und des in Leipzig beheimateten Studios Glücklicher Montag mit seiner Produzentin Sandra Strauß ist ein vollanimierter Film gegen den Krieg und für das Miteinander, der mit einer klaren, expressiven Bildsprache und unter Verzicht auf Dialoge die notwendige Auseinandersetzung mit den Themen Krieg und Gewalt-herrschaft und dem damit einhergehenden Leid einfordert. Themen, die auch im heutigen Europa und in der heutigen Welt nach wie vor hochaktuell sind und denen wir durch gegenseitiges Verstehen, Mitgefühl und Anteilnahme begegnen können.

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Stab
Produktion: Glücklicher Montag
Produzenten: Sandra Strauß & Schwarwel 
Musik: Ludwig van Beethoven „3. Sinfonie in Es-Dur, op. 55 („Eroica“), 3. Satz: Scherzo (Allegro vivace)
Computer-Animation: Putzi
Art-Department-Assistenz: Andrea Zülke
Inbetweens und zusätzliche Animationen: Dirk Reddig
Zusätzliche Musik, Sounddesign + Mastering: Maik Hartung:
Compositing: Thomas Reichl
Drehbuch, Storyboards, Animation, Backgrounds, Art Direction & Regie: Schwarwel

Länge: 6:50 min
Genre: klassischer 2D-Zeichentrickfilm
Herstellungsland: Sachsen, Deutschland, EU
Produktionsjahr: 2013

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